Das Benediktinerkloster Alpirsbach

...mit seinem Geläut

Lassen Sie uns durch unsere im Jahre 1095 gegründete Klosteranlage gehen.....

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorhalle zur Kirche, das "Paradies", wird durch das mächtige Eingangsportal mit den Türziehern abgeschlossen.

  

 

 

 

 

 

Das Tympanon über dem Portal zeigt Jesus als Weltenrichter.

Die lat. Inschrift über dem Tympanon lautet: Ich bin die Tür. Wer durch mich eingeht, wird errettet werden

 

 

 

 

 

Die Basilika mit ihren Seitenschiffen.

Das Hauptschiff wird von sieben Säulenpaaren getragen und ist 55 m lang.

 

 

 

Das Holz für die 7 m lange Kirchenbank wurde 1342 geschlagen. Sie ist eines der ältesten Möbelstücke Deutschlands.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Marienaltar im nördlichen Seitenschiff wurde 1520 von Nikolaus Weckmann geschaffen und stellt eine Marienkrönung dar.

 

 

 

Die Malereien aus dem 13. Jahrhundert im mittleren der 3 Altarnischen (Conchen) zeigen Szenen des Jüngsten Gerichts.

 

 

 

Vorbei an der Orgelskulptur geht es die Treppe hinauf zum Schlafsaal (Dormitorium) der Mönche.

 

 

 

Der ursprüngliche Schlafsaal wurde im 15. Jahrhundert auf Grund von Reformen in einzelne Mönchszellen umgestaltet.

 

 

Durch die Wärmestube (Kalefaktorium) geht es hinunter in den

Kreuzgang.

Vom östlichen Kreuzgangflügel aus ist der Kapitelsaal, das Parlatorium und der Brudersaal erreichbar.

Alle Fotos dieses Abschnitts wurden freundlicherweise von Foto-Bessler, Alpirsbach zur Verfügung gestellt.

 

 

 

Im südlichen Kreuzgangflügel lag der  Speisesaal (Refektorium) und dient heute der Katholischen Kirchengemeinde als Raum für Gottesdienste.

(Zugang über die Südseite)

....natürlich kann das Kloster im Rahmen einer Führung besichtigt werden

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Infozentrum des Klosters  Tel: 07444 / 510 61, E-Mail: infodontospamme@gowaway.kloster-Alpirsbach.de

 

 

Geschichte des Klosters

Am 16. Januar 1095 weihte der Konstanzer Bischof Gebhard III. in Alpirsbach ein hölzernes Oratorium. Eine Stiftung hatte die Gründung des Klosters von St. Blasien im Schwarzwald ausgehend möglich gemacht. Nach vielen Höhen und Tiefen, von welchen die Bauten ein beredtes Zeugnis ablegen, löste sich schließlich mit der Reformation und der Einverleibung des Klosters in das württembergische Klostergut der Konvent bis Mitte des 16. Jahrhunderts auf. Die anschließende nur wenige Jahrzehnte dauernde Zeit der evangelischen Klosterschule, die kurze Rückkunft der Mönche nach dem Restitutionsedikt im 30-jährigen Krieg, aber auch das evangelische Klosteramt Alpirsbach mit seiner Bedeutung für die Entwicklung der bürgerlichen Gemeinde brachten bis heute viele Veränderungen mit sich.

Das Land Baden-Württemberg, in dessen Obhut die Baulichkeiten stehen, hat das Jubiläumsjahr 1995 zum Anlaß genommen, dem Besucher die Anlage und ihre Geschichte noch besser zu vermitteln. Das hierzu eingerichtete Informationszentrum, der vorliegende Kurzführer und das Klostermuseum sollen hierzu einen Beitrag leisten. Die vorliegende Beschreibung will Einzelaspekte nicht vertiefen, sondern in zusammenfassender Darstellung dem Besucher helfen, das Wesentliche zu verstehen. 

Im Rahmen von Führungen (nähere Informationen unter http://www.kloster-alpirsbach.de/ ) erfahren Sie weitere interessante Einzelheiten. 

 

 

Die schwebende Orgel

Alle Fotos dieses Abschnitts wurden freundlicherweise von Foto-Wiedmaier, Alpirsbach zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2008, nach 16-jähriger Planung und nach Umbauten im Kirchenschiff (Verstärkung des Bodens und Einbau von Heizinseln) wurde am 1. Advent eine einzigartige Orgel in der Klosterkirche feierlich eingeweiht.

Die Orgel mit ihren 2238 Orgelpfeifen, 35 Registern und 3 Manualen wurde von Orgelbauer Claudius Winterhalter aus Oberharmersbach gebaut. Er versah die Orgel auch mit einem "Luftkissen" sowie Antrieben. Dies erlaubt ein "Verschieben" der 17 Tonnen schweren Orgel in 3 Positionen: rechts vor die Treppe zum Dorment für die Liturgie (Parkposition), oder halb gedreht am Rande der Vierung für Konzerte mit Orchestern (Orchesterposition) oder in die Mitte der Vierung um 90 Grad gedreht für Orgelkonzerte (Soloposition). 

Die künstlerische Gestaltung dieser Orgelskulptur stammt vom Künstler Armin Göhringer, Zell am Harmersbach. 

Zu hören und zu bestaunen ist die Orgel natürlich im Gottesdienst, den Orgelmatineen und -konzerten 

Eine Orgelverschiebung kann zu den angekündigten Terminen miterlebt werden. (s.Konzerte im Kloster) 

... und so klingt sie

 

 

 

Zur Geschichte der Alpirsbacher Kirchenglocken

 

"Vom Stiften, Enteignen, Wiederbeschaffen und den Spätfolgen"        

Eine kurze Glockengeschichte aus der Klosterkirche Alpirsbach /Schwarzwald im 20. Jahrhundert

 Zulassungsarbeit zur Glockensachverständigen-Prüfung 2014

Verfasser:

Ulrich Weissert

                         Datei herunterladen (643 kB)